Über denkmalgeschützte Objekte im Ortsbezirk Oppau gibt das offizielle "Verzeichnis der Kulturdenkmäler" der Generaldirektion Kulturelles Erbe des Landes Rheinland-Pfalz Auskunft. Für die kreisfreie Stadt Ludwigshafen am Rhein sind darin die Stadtteile Edigheim und Oppau mit folgenden Einträgen zu finden:
Ludwigshafen am Rhein-Edigheim
Ev. Kirche, Bürgermeister-Fries-Straße 4, malerisch gestaffelte Hallenkirche, sandsteingegliederter Jugendstilbau, Fassadenflankenturm mit Zwiebelhaube, 1914-16, Arch. Raimund Ostermaier, Kaiserslautern; Ausstattung; bauzeitliches Pfarrhaus (Oppauer
Straße 60), sandsteingegliederter Walmdachbau, Arch. Raimund Ostermaier
Bürgermeister-Fries-Straße, Kriegerdenkmal 1914/18 des Krieger- & Militär-Vereins Edigheim, überlebensgroße Sandsteinfigur auf kubischem Sockel, 1928
Oppauer Straße 30, Wasserturm, historisierender zylindrischer Backsteinbau mit polygonalem Turmkopf, Kegeldach mit Laterne, 1899/1900; Ausstattung
Ostring, Friedhof, Kriegerdenkmal 1870/71, Germania, Sandstein, auf hohem Postament, 1891
Bocksbrücke, Glockenloch, einbogiger Sandsteinquaderbau über den Altrhein, wohl um 1800
Ehem. Frankenthaler Kanal, Am Hansenbusch (Denkmalzone), Verbindung zwischen Frankenthal und dem Rhein, Reststück des Kanals mit dreistufigem Querschnitt und Ausweichrondellen, 1773-81, Arch. Hofkammerrat Dyckerhoff
Ludwigshafen am Rhein - Oppau
Ev. Auferstehungskirche, Kirchenstraße 1, klassizistischer Saalbau, 1830, nach Zerstörung 1921 veränderter Wiederaufbau 1923, Arch. Wolfgang Schrade, Mannheim; Ausstattung; an der Turmfassade Gedenktafel 1914/18 und für die Opfer des Explosionsunglücks 1921
Kath. St. Martinskirche, Kirchenstraße 6, dreischiffige Halle, sachlich-schlichte, verputzte Stahlbetonkonstruktion, Glockenturm, eingezogenes Obergeschoss mit Pyramidendach, 1953/54, Arch. Albert Boßlet, Würzburg und Erwin van Aaken, unter Einbeziehung des tlw. erhaltenen Turms des Vorgängers und des Pfarrhauses; Mosaik von Bildhauer Hans König, Trennfurt; Chorfenster von Wilhelm Braun, München, Langhausfenster von Boßlet; Ausstattung
Edigheimer Straße 2, Eckwohnhaus (Hotel Deutschhof), kunststeingegliederter Waldmachbau, 1922/23, Arch. Alfons Collignon; ortsbildprägend
Edigheimer Straße 95, Wohn- und Gasthaus (Zur Bauhütte) auf unregelmäßigem Grundriss mit bewegter Dachlandschaft, Jugendstilmotive, 1909, Arch. Jakob Fick
Friedrichstraße 1, ehem. Postamt, Wohn- und Amtshaus, kunststeingegliederter Walmdachbau, 1922/23
Friedrichstraße 7, stattliches Eckwohn- und Geschäftshaus, neubarocker Walmdachbau, voluminöser Eckerker mit Zwiebelhaube, 1906/07, Arch. V. Lindner, Mannheim; Gartentor zwischen Standsteinpfeilern
Friesenheimer Straße, Kilometerstein, Sandsteinzylinder, um 1875
Georg-Hüter-Platz 26, Rathaus, Mansarddachbau mit geschweiftem Giebel, Renaissance-, Barock- und Jugendstilmotive, 1906/07, Arch. Friedrich Pützer, Darmstadt; platzbildprägend
Große Gasse 8, Pestalozzischule (Philipp-Wüst-Seniorenheim), mächtiger U-förmiger Baukomplex mit Torfahrt, dreigeschossige Walmdachbauten, expressionistische Motive, im Mittelteil figürliche Reliefs, 1923, Arch. Heinrich Slangen, Mannheim
Kirchenstraße 8, kath. Pfarrhaus, neubarocker Walmdachbau, 1912; Gesamtanlage mit Kirche und Schwesternhaus
Kurt-Schumacher-Straße 36, Mozartschule, sandsteingegliederter Putzbau auf Bossenquadersockel, Dachreiter mit Glockenhelm, 1911
Rheinstraße, Friedhof (Denkmalzone), 1913 angelegt, mehrfach erweitert; Friedhofskapelle, eingeschossiger neuromanischer Walmdachbau, 1913; im Innern Reste eines Kriegerdenkmals 1849, 1866 und 1870/71, 1877 von Bildhauer Schuler, Ludwigshafen; Kriegerdenkmal 1914/18 (und 1939/45), Muschelkalk, um 1920; Ehrenmal Explosionsunglück 1921, obeliskartiger Sandsteinkubus; Gedenkstein Hochwasserkatastrophe 1882/83, reliefierte Sandsteinstele; Grabmäler: Georg Hüter (+1933), reliefierte Sandsteinstele, 1956; Jakob Scheller (+1931), kubischer Sandsteinblock, Bronze-Lyra