Ihr 1-jähriger Sohn hatte sich auf dem Parkplatz eines Lebensmittelmarktes in der Bruchwiesenstraße im Pkw seiner Mutter eingeschlossen Wie das? – Ganz einfach: Die Mutter hatte womöglich im Vorgriff auf eventuell aufkommende Langeweile – außerdem klimpert das so schön – dem Kleinen ihr Schlüsselbund zum Spielen gegeben. Derweil verstaute sie - die Fahrzeugtüren waren wegen der Kälte geschlossen - gekaufte Waren im Kofferraum und schloss dann den Kofferraumdeckel. Inzwischen verriegelte Junior von ihm selbst unbemerkt das Fahrzeug, da sich an dem Schlüsselbund die Schlüssel-Fernbedienung des Wagens befand.
Mama war somit ausgesperrt: Kind, Fahrzeugschlüssel und Ersatzschlüssel befanden sich nun gut verpackt im Fahrzeuginnern. Da Sohnemann keine Anstalten machte - wie auch - den Wagen zu öffnen, setzten Bemühungen der Polizeistreife ein, einen Schlüsseldienst anzufordern. Da ein solcher jedoch auf die Schnelle nicht beschafft werden konnte, öffnete schließlich die Berufsfeuerwehr über eine Seitenscheibe gewaltsam den Wagen.
Der vorsorglich verständigte Notarzt konstatierte dann um 18.27 Uhr, dass das Kind bei der zu dieser Zeit herrschenden Kälte von mehr als minus 6 Grad keinen Schaden genommen hatte und wohlauf war.
Schreck lass nach.