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In seinem Rückblick hatte er großen Raum verwendet, um sich mit dem Ortsvorsteher Udo Scheuermann und dem so genannten skandalösen Verhalten einiger Außenstehender zu beschäftigen.
Mit Verwunderung musste ich feststellen, dass der Edigheimer SPD Vorsitzende Uwe Köppel, einen Artikel im Auftrag der ARGE veröffentlichte, wohl wissend, dass die Aussagen des ARGE Vorsitzenden, so nicht haltbar sind. Ich möchte hierzu keinen weiteren Kommentar abgeben. Jeder Edigheimer Bürger kann sich über eine solche Vorgehensweise sein eigenes Urteil bilden.
Die Diskussion wer als offizieller Vertreter die Edigheimer Kerwe eröffnet, geht in das Jahr 2008 zurück. Damals wurde der stellvertretenden Ortsvorsteherin, Gabriele Albrecht verwehrt, die Kerwe in Vertretung des Ortsvorstehers zu eröffnen.
Die Ausführungen des 1.Vorsitzenden der Edigheimer ARGE möchte ich wie folgt klarstellen:
Ich habe nie behauptet, ich hätte keine Einladung zur Edigheimer Kerwe bekommen. Ich habe lediglich erklärt, dass ich bei der Eröffnung nicht anwesend sein werde, weil der Ortsvorsteher als politischer Vertreter die Kerwe nicht eröffnen darf. In allen anderen Stadtteilen ist es Brauch, dass die Ortsvorsteherinnen oder der Ortsvorsteher die Kerwe eröffnet, wie dies auch in Edigheim seit Ortsvorsteher Horst Schork, Heinz Mohr und in den letzten Jahren bei mir der Fall war.
Die ARGE Edigheim hat beschlossen, dass es nicht erwünscht ist, die Kerwe Edigheim künftig durch einen Politiker eröffnen zu lassen. Diese Entscheidung habe ich aus dem Protokoll der ARGE-Sitzung entnommen, das ich offiziell nicht erhalten durfte, weil ich nicht Mitglied der ARGE Edigheim bin. Gesprochen wurde mit mir nicht. Der Ortsvorsteher darf als Nichtmitglied auch neuerdings nicht an den Sitzungen der ARGE teilnehmen, nur wenn er besonders dazu eingeladen wird. Der Ortsvorsteher, der in der ARGE Oppau und Pfingstweide auch kein Mitglied ist, ist dort als Gast aber immer willkommen.
In einem Rechtsstreit den Sven Geibel derzeit mit Oppau.Info führt, wird behauptet, dass der Ortsvorsteher an den Sitzungen teilnehmen kann, was damit begründet wird, er wäre ja bis Ende in der Sitzung am 19.5.2009 anwesend gewesen. Pech für Herrn Geibel – denn der Ortsvorsteher kann unter Zeugen beweisen, dass er an diesem Tag mit einem befreundeten Ehepaar im Elsaß und in der Südpfalz war und erst gegen 22 Uhr zurück kam.
Für mich ist die Entscheidung der ARGE Edigheim, nur auf besondere Einladung erwünscht zu sein und nicht die Kerwe zu eröffnen kein Problem. Aber der Vorsitzende Sven Geibel sollte bei seinen öffentlichen Äußerungen die notwendige Sachlichkeit und Ehrlichkeit walten lassen.
Als Ortsvorsteher werde ich weiterhin zum Wohle der Edigheimer Vereine aber auch der gesamten Bevölkerung der nördlichen Stadtteile meine Aufgabe erfüllen.
Ich wünschen Ihnen allen ein glückliches erfolgreiches neues Jahr.
Udo Scheuermann