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Am Freitag, 22.1.2010, fand eine Besichtigung der Örtlichkeiten im Bürgerhaus statt, an der ausser den im Bürgerhaus ansässigen Vereine, der Architekt, Herr Babelotzki vom Bauamt Ludwigshafen und Ortsvorsteher Udo Scheuermann teilnahmen.
Ergebnis:
Die Vereine sind mit der überarbeiteten Version einverstanden. Allgemeiner Tenor: "mit dieser Lösung könnten wir leben". Ausser einem "Wohnzimmer", das für jeden Verein bereitgestellt wird, erhält der Spielmannszug Kurpfalz sowie der KOD je einen zusätzlichen Lagerraum.
Wie Ortsvorsteher Udo Scheuermann ausführte, "Sind die Hürden bei den Oppauer Vereinen überwunden. Das weitere Vorgehen liegt bei der Verwaltung. Vorausgesetzt, die Finanzierung ist möglich, sollte ab Sommer 2010 die Planung beginnen, dann könnte der Neubau bis Ende 2011 bezugsfertig sein" .
Unabhängig davon, ob gebaut werden kann oder nicht, für das Bürgerhaus bleiben alle für 2010 getroffenen Termine unverändert bestehen.
"Für die Bauzeit muss den betroffenen Vereinen noch ein Übergangs-Domizil gesucht werden" so Udo Scheuermann.
Anbei finden sie eine Stellungnahme von Alfred Schneider, Vorsitzender des Liederkranz Oppau, die uns am 1.2.2010 mit der Bitte zugesandt wurde:
"... In der Anlage übergebe ich dir eine Stellungsnahme von Oppauer Vereinen mit der Bitte das auf deinem Portal zu veröffentlichen. Weil es eine Abweichung deines Schriftsatzes ist, wäre es sinnvoll das direkt unter deinen Ausführungen zu plazieren."
Countdown für Bürgerhaus?
Erstellt am 26.01.2010 von Kurt Müller in Oppau Info
Am 28.01.2010 las ich auf dem Internetportal „Oppau Info“ den Artikel „Countdown für
Bürgerhaus“. Zu diesem Artikel möchte ich einige Anmerkungen machen weil ich mit
meinem Verein, dem Liederkranz Oppau, für den Erhalt des Bürgerhaus Oppau einstehe.
Ein Countdown (engl. „Das Zurückzählen“) ist die exakt getaktete Bekanntgabe der bis zum
Eintreten eines bestimmten Ereignisses noch fehlenden Zeitspanne. Um welches Ereignis geht
es in der Artikel-Überschrift? Geht es im Artikel schon um den Abriss eines, meiner Meinung
nach, zwar in die Jahre gekommenen und ehrenamtlich durch Vereinsvertreter aufrechter-
haltenen gut funktionierenden Hauses, oder geht es schon um den Start zum Neubau? Meiner
Meinung nach wäre eine Überschrift mit dem Titel „Wie geht es weiter mit dem Bürgerhaus
Oppau“ besser gewesen.
Nicht einverstanden bin ich mit dem Eingangssatz <„Die Tage des alten Bürgerhauses
könnten bald abgelaufen sein. Das berichtete Hubert Eisenhauer, 1.Vorstand der ARGE
Oppauer Vereine, in der gestrigen Vollversammlung im Bürgerhaus.>
Als Teilnehmer der Vollversammlung kann ich sagen, dass Hubert Eisenhauer diesen Satz nie
gesagt hat, was er mir in einem Telefonat bestätigte. Das hätte mich auch verwundert.
Verwundert deswegen, weil er als Vorsitzender der ARGE der Oppauer Vereine aufgerufen
wurde und bekundet hat, sich für den Erhalt des Bürgerhaus Oppau einzusetzen. Zu erinnern
ist noch, dass am 21.12.2009 bei der Präsentation und Vorstellung des neuen Vorhabens
„Einkaufsmarkt mit aufgesatteltem Bürgerhaus“ eine Unterschriftsliste durch die Reihen der
Vereinsvertreter der Oppauer Vereine gereicht wurde. Hier sind zahlreiche Unterschriften zu
finden, die für den Erhalt und Fortbestand des Bürgerhaus Oppau stehen. Dies wird
geflissentlich bei Seite geschoben.
Richtig ist, dass am 22.01.2010 eine neuerliche Begehung des Bürgerhaus mit den im Artikel
genannten Personen statt fand. Nur werden viele Leser nicht exakt nachvollziehen können wer
denn die im Bürgerhaus ansässigen Vereine sind.
Weiter heißt es in der Ergebnisanalyse, „Die Vereine sind mit der überarbeiteten Version
einverstanden“. Viele der Leser wissen gar nicht wie die Planausführung eines Neuen
Hauses vor der Überarbeitung war und welche Lösungsansätze in den Gesprächen am
22.01.2010 erörtert wurden und aus welcher Feder sie stammen. Tatsache ist, dass der
Sängerbund Oppau, der Spielmannszug Oppau, der Liederkranz Oppau und der
Karnevalverein „Obbarer Dambnudle“ den Wunsch geäußert haben, die selben
Räumlichkeiten wieder zur Verfügung gestellt zu bekommen um das Vereinsleben zu
gestalten. Diese Vereine sind schon auf Grund ihrer Vereinstruktur und ihres kulturellen
Auftrages und ohne eigene Immobilie auf ein Raumangebot angewiesen und haben deshalb
schon zwangsläufig mit den Anwesenden nach Kompromissvorschlägen gesucht. Außerdem
war bei diesem Gespräch auch der Vorsitzende der ARGE Oppauer Vereine anwesend der die
Debatte aufmerksam verfolgte und einige Diskussionsbeiträge einbrachte.
Zum Schluss noch eine Anmerkung zur Ausführung “Wie Ortsvorsteher Udo
Scheuermann ausführte, sind die Hürden bei den Oppauer Vereinen überwunden“.
Auch kann der Leser meinen, dass wohl alle in der ARGE der Oppauer Vereine
zusammengeschlossenen Vereine jetzt den Weg frei gemacht haben und mit einem Abriss des
Bürgerhaus Oppau sich einverstanden erklären, wo doch eigentlich nur die vorgenannten
Vereine sich zu Platzbedarf äußern mussten. Hier sei noch mal die Unterschriftsliste erwähnt
die der Vorsitzende der ARGE Oppauer Vereine vorliegen hat. Diese Liste wird er, wie er in
der ARGE-Vollversammlung am 25.01.2010 bestätigte, in den nächsten Tagen mit einem
entsprechend formulierten Brief an die BASF weiterleiten.
Welche zusätzlichen finanziellen Belastungen (Hürden) auf die vorgenannten Vereine
zukommen ist ungewiss. Dazu konnte uns bisher noch niemand etwas sagen. Bliebe nur zu
hoffen, wenn es zum „Countdown“ käme, dass sie diese Mehrbelastungen schultern können.
Die Anmerkungen zum Artikel sind abgeklärt mit:
Hubert Eisenhauer, Vorsitzender ARGE Oppauer Vereine
Gisela Fulst, Vorsitzende Sängerbund Oppau
Horst Bindner, Vorsitzender Spielmannszug Kurpfalz (vertreten durch Hans Koch)
Mit freundlichen Grüßen
Alfred Schneider