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PWV auf närrischer Wanderschaft

Januar 31, 2010 von kurt

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Am 30. Januar 2010 war der Pfälzerwaldverein Oppau-Edigheim in Sachen Fastnacht auf närrischer Tour und zeigte, was die eigenen Mitglieder alles auf die Bühne bringen konnten.
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Das war nicht gerade wenig, was in fast 5 Stunden auf die Bretter gelegt wurde.

Nach dem Einmarsch des Damen-Elferrates eröffnete Reinhard Reeb, der 2. Vorstand des PWV, als Sitzungs-Präsident die Veranstaltung. "Für die Bregrenzung der Gastzahlen auf 200 entschuldigen wir uns. Dies ist die neueste  feuerpolizeiliche Anordnung. Dass unser 1. Vorstand Peter Stuhlfauth aus familiären Gründen nicht anwesend sein kann, bedauern wir sehr".

Was dann folgte, waren mit einer einzigen Ausnahme alles Eigengewächse des Pfälzerwaldvereins.

Das Seniorenballett eröffnete den närrischen Reigen mit ihren Rollatoren und erntete Riesen-Beifall.

Karin Walther als Strohwitwer wurde vom närrischen Volk bedauert, weil seine Frau für drei Wochen in Kur ging und ihm für diese Zeit nur 14 Euro Taschengeld ließ "Aber denk dran, da muss noch etwas übrigbleiben für meinen Geburtstagsstrauss".

Die Superhausfrau Gerti Zillmann erklärte ihren Zuhörern, dass sie "20 Zentner Kartoffeln eingelagert hat" und wie sie zu allen möglichen Anlässen und an allen Tagen vielseitiges Essen auf den Tisch bringt: "heit gibts fer unser Helde - een Topf voller Gewelte".

Inge Platz als Küchenfloh erzählte was das ganze Jahr über in der PWV-Hütte alles los ist.

Alle drei hatten die Lacher auf ihrer Seite und erhielten kräftigen Beifall.

Vor der Pause brachte das Herrenballett des PWV 30-Minuten Unterhaltung auf die Bühne, die sich gewaschen hatte. Ein Vortrag vom Feinsten für Augen und Ohren! Unter dem Titel "Udo Jürgens und Gäste" verwirklichten Boris Schreiner, Carola Gschwindt zusammen mit den Aktiven eigenen Ideen. Einstudiert wurde das Glanzstück von Carola Gschwindt und Boris Schreiner. Für die Kostüme zeichnete Carola Gschwindt verantwortlich und mit Carmen Wiesinger war eine tolle Beleuchterin am Werk. Boris Schreiner begleitete das Ganze am Klavier.

Zu dem Titel "17 Jahr blondes Haar" spielte Wolfgang Otterstädter eine junge Blondine.

"Mit 66 Jahren" präsentierte sich Michael Gibis. Seine Version des Textes: "Mit 66 Haaren (auf der Brust)".

Das tratschende alte Damen-Quartett Gerd Gschwindt, Gerhard Zepp, Peter Plössel und Manfred Martin brachte einen herrlichen Vortrag zu dem Song "Aber bitte mit Sahne".

Mit "Titanic" boten Stefan Alber und Frank Schneider einen sehr effektvollen Vortrag.

Unter den Klängen von "Ich war noch niemals in New York" ließ Gerhard Zepp von Matrosen eine lebende Freiheitsstatue über die Bühne ziehen.

Frank Sinatra wurde  von Boris Schreiner mit dem Song "New York, New York" herrlich imitiert.

Die Zugabe war unvermeidlich und absolut verdient.

Nach der Pause kam ein schöner Auftritt der Jazztanz-Gruppe "Mamma Mia" des TB-Oppau unter der Leitung von Simone Schroek, übrigens der einzige Vortrag des Abends, der nicht vom PWV stammte.

Ein ganz normales Ehepaar, dargestellt von Manfred Martin und Gerti Zillmann, gifteten sich zur Freude der Zuhörer kräftig an, um sich am Ende wieder zu versöhnen.

Die Bawwett vun Obba brachte mit lustigem und witzigem aus ihrem Eheleben die Zuhörer zum Lachen.

Dann kam wieder ein Knaller. Das Herrenballett bot eine 40 Minuten dauernde "Modenschau der besonderen Art", bei der kein Auge trocken blieb. Die Idee dazu und die Einstudierung stammten von Carola Gschwindt und Boris Schreiner, für die Kostümierung sorgte Carola Gschwindt.

Die Mitglieder des Herrenballettes agierten als Models in den verschiedensten Aufmachungen. Mit Spotlicht beleuchtet erschienen sie von der Eingangstür durch das Publikum und wurden auf der Bühne von Sitzungspräsident Reinhard Reeb vorgestellt. Eine Nummer, die vom Publikum begeistert gefeiert wurde.

Peter Weishaar zeichnete für die musikalische Unterhaltung und brachte das Publikum unermüdlich in Schwung.

Reinhard Reeb, der souverän durch den Abend führte,  bedankte sich im Finale bei all seinen Mitwirkenden und vergass nicht zu erwähnen, dass die Veranstaltung "Made by PWV" ist.

Unser Kommentar dazu:

Der PWV, dessen Ziele das Wandern sind, zeigt seit Jahren, dass Humor und Fröhlichkeit bei ihm ebenso gut aufgehoben sind, wie bei einem Profi-Verein. Alle Mitwirkende sind Ehrenamtliche und nicht zu vergessen Amateure! Ihre Leistungen kann man hier nicht hoch genug werten.

PWV: ihr braucht euch vor Karnevalvereinen nicht zu verstecken!

Ein ganz grossartiger Abend.

 

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