"Unser Kraftwerk ist sicher. Trotzdem besteht ein Restrisiko. Aber das existiert bei jeder Art von Technik",
Außerdem ist das AKW der größte Gewerbesteuerzahler.
Da verfügt die Weisung aus Berlin die sofortige Trennung vom Netz.
Was vor Japan immer zur Beruhigung wirkte, verlor angesichts der entsetzlichen Bilder aus dem garnicht so fernen Land jegliche Bedeutung.
Selbst die Bürgermeisterin muss nun angesichts der Bedrohungslage durch das älteste AKW der Realität ins Auge schauen. Das Argument Arbeitsplätze gilt in diesem Falle nicht. Entgegen des Planes der Landesregierung werden beide Blöcke vom Netz genommen. Ob das älteste AKW Deutschlands ( Netzsynchronisation Block A: 25.08.1974 und Block B: 25.04.1976) jemals nochmal ans Netz gehen wird ist mehr als fraglich.
Ein Moratorium bedeutet Aufschieben oder vorläufiges Unterlassen. Dennoch ist der Druck auf die Regierung von allen Seiten entsprechend hoch. Kein Mensch will sich eine Verseuchung / Evakuierung ähnlich Japan in der Metropol-Region vorstellen. Die Folgen wäre unabsehbar.
Für RWE, den Betreiber des AKWs, ist die technisch bedingte Abschaltung nicht notwendig.
Die Weisung kam kurzfristig
"Nach Erhalt der Weisung werden wir in Abstimmung mit der hessischen Aufsichtsbehörde unser Kraftwerk Biblis Block A kurzfristig herunterfahren, um die geforderten Sicherheitsüberprüfungen vornehmen zu können"
so ein Sprecher von RWE.
Block A wird wohl niemehr ans Netz gehen. Und das ist gut so ...