Die Logistikketten sind längst unterbrochen. Dies bekommen wir zeitnah zu spüren. Japanische Ersatzteile werden nun teuer und immer knapper. Bevor der Export weitergeht müssen die Ersatzteile auf Radioaktivität untersucht werden. Ein aufwendiger und kaum zu bezahlender Prozess.
Das bedeutet, dass nur die Restbestände in europäischen Lagern verkauft werden dürfen.
Und nun rächt sich die Illusion, dass jedes Ersatzteil innerhalb von wenigen Stunden beschaffbar sei. Das sogenannte "just-in-time"- Lagerwesen funktioniert nur solange die Logistikketten nicht unterbrochen werden.
Wer ein Auto der Marke Nissan, Daihatsu, Toyota oder Honda fährt, sollte hoffen, dass er in absehbarer Zeit keine Ersatzteile benötigt.
Nicht viel besser sieht es bei Hitachi, Panasonic, Nikon, Konica, Olympus, Canon, Sharp, Kyocera-Mita, Ricoh, Fujitsu-Siemens, Nintendo, Sony aus. Alles Unternehmen deren Produkte bei jedem zu Hause stehen. Ob Drucker oder Kamera damit sind wir alle betroffen.
Die Einfuhr von Produkten aus Japan wird nach und nach von allen Ländern gestoppt. In Europa hat Italien damit begonnen.
Das ist sicherlich erst der Anfang.