Die Junge Union hatte quer über das Land TV-Duell-Parties organisiert, bei denen Interessierte das Duell gemeinsam verfolgen konnten
„Neben der wichtigen inhaltlichen Diskussion, die wir an Wahlkampfständen, in unseren Internetmedien und im persönlichen Gespräch mit jungen Wählern führen, sind Veranstaltungen wie die gestrige wichtig. Durch die Polarisierung ziehen sie die Aufmerksamkeit von Menschen auf sich, die sonst politisch eher weniger interessiert sind. Zudem kann sich ein breites Publikum einen Eindruck von der Persönlichkeit und Diskussionsfreudigkeit der Kontrahenten machen“,
so Johannes Steiniger. Gerade in Rheinland-Pfalz, wo Landtagsdebatten zwar geführt werden, sich letztlich aber die bisher mit absoluter Mehrheit regierende SPD durchsetzen konnte, schafft es das TV-Duell, den Zuschauern die direkte Auseinandersetzung der beiden Hauptakteure vor Augen zu führen.
„Dass unsere Spitzenkandidatin Julia Klöckner dabei – auch bei schwieriger Ausgangslage – so gut punkten konnte, freut uns besonders. Sie ist schwierigen Themen nicht ausgewichen und hat Mut zur Verantwortung bewiesen. Uns hat besonders gefallen, dass sie die Themen Verschuldung und Generationengerechtigkeit von sich aus angesprochen hat“,
so Johannes Steiniger weiter. Angebote zu jugendspezifischen Themen in Form eines Chat, wie der des Kreisjugendrings Mayen-Koblenz, an dem die Spitzenkandidaten der Parteien und die SPD-Generalsekretärin stellvertretend für Kurt Beck teilgenommen haben, sollten den großen Schlagabtausch ergänzen.
„Das TV-Duell der Spitzenkandidaten sollte eine feste Institution in der rheinland-pfälzischen Wahlberichterstattung werden“,
so Johannes Steiniger abschließend.
Bericht von: Ralf Glesius, JU-Landesgeschäftsführer, Rheinallee 1a-d, 55116 Mainz,