Frau Prof. Cornelia Reifenberg vom Stadtvorstand nahm vom neuen Ortsvorsteher Udo Scheuermann den Eid ab und übergab die Urkunde.
Den neuen Ortsbeiratsmitgliedern nahm Udo Scheuermann den Eid ab.
In der nachfolgenden Wahl der Stellvertreter wurden die SPD-Kandidaten mit 8 Stimmen gewählt
1. Uwe Köppel
2. Friedrich Poh
Der CDU-Kandidat Roman Bertram erhielt 7 Stimmen.
Die Eidesformel sprachen die gewählten Vertreter vor Prof. Cornelia Reifenberg.
Ortsvorsteher Udo Scheuermann begrüßte die neuen Ortsbeiratsmitglieder:
Mit der heutigen konstituierenden Sitzung des Ortsbeirates Oppau ist dieses Gremium wieder arbeitsfähig.
Ich darf nochmals die Mitglieder des Ortsbeirates willkommen heißen und sie alle, auch die Mitglieder des Stadtrates die in diesem Ortsbezirk wohnen, dazu einladen, in den nächsten 5 Jahren zum Wohle unserer drei Stadtteile zu arbeiten.
Zum Anfang einer neuen Legislaturperiode ist es üblich, dass der Ortsvorsteher einige Anmerkungen zur künftigen Arbeit macht.
Meinen Stil mit den Ortsbeiratsmitgliedern eine offene, parteiübergreifende, informative und faire Zusammenarbeit zu pflegen werde ich beibehalten.
Es ist mir auch wichtig, Entscheidungen die im Ortsbeirat getroffen werden mit den betroffenen Bürgerinnen und Bürger vorab zu diskutieren.
Die geringe Wahlbeteiligung hat mir gezeigt, dass es notwendig ist mit dem Bürger noch intensiver ins Gespräch zu kommen um zu informieren welche Themen in den Stadtteilen aktuell sind und weshalb Entscheidungen in der einen oder anderen Form getroffen wurden.
Dazu kann ich unsere Mitbürger nur herzlich einladen und hoffen, dass sie auch dieses Angebot annehmen.
Niemand von uns kann in die Zukunft schauen und konkret abschätzen wie sich unsere wirtschaftliche Situation entwickelt.
Deshalb wäre es nicht angebracht den Bürgerinnen und Bürgern Dinge zu versprechen, die nicht einzuhalten sind.
Ich stehe für eine ehrliche Politik – für eine Politik des Machbaren.Ich gehe davon aus, dass wir noch schwierige Zeiten vor uns haben und nicht alle not-
wendigen Wünsche erfüllen können, wir müssen uns auf das Notwendigste
konzentrieren.Das was angefangen ist werden wir fortführen, dies gilt:
Für das beschlossene Straßenausbauprogramm
Für die Fertigstellung neuer Wohngebiete für den privaten Wohnungsbau
Für die Schulsanierungen und Kindertagesstättenausbau
Für den Aufbau der Integrierten Gesamtschule in Edigheim
Auch die Vereine brauchen Planungssicherheit.
Deshalb gilt mein besonderes Augenmerk den Vereinen in denen wertvolle ehrenamtliche Arbeit zum Wohle unserer Gemeinschaft geleistet wird.Die Versprechungen die im Rahmen der Lärmminderung entlang des Bahngleises im Zinkig gemacht wurden, müssen eingehalten werden.
Es wird auch Aufgabe des Ortsbeirates bleiben, die Lärmsituation an der B9 und der
L 523 im Auge zu behalten.- Die Stadtteile Oppau, Edigheim und Pfingstweide möchte ich gemeinsam mit den
Ortsbeiratsmitgliedern voranbringen. Dafür müssen wir die notwendigen Entscheidungen treffen und die entsprechenden Finanz-Mittel einsetzen.Dazu brauchen wir aber auch die Mithilfe der Bürgerinnen und Bürger, die mit ihrer Bereitschaft sich in das Geschehen mit einzubinden, sich im Ehrenamt engagieren, eine gute Nachbarschaft pflegen und Rücksicht sowie Toleranz gegenüber ihren Mitmenschen pflegen.
In diesem Sinne möchte ich meine Ausführungen schließen, den neuen Stadtrats- und Ortsbeiratsmitgliedern eine erfolgreiche Arbeit wünschen und mich für die geleistete Arbeit bei den Ortsbeirats- und Stadtratsmitgliedern bedanken, die nicht mehr kandidierten.