Manfred Götz, 1. Vorsitzender des Fördervereins, konnte zur Hauptversammlung etwa 20 von 77 Mitgliedern begrüßen. Schriftführer Karlheinz Nuß verlas das Protokoll der Versammlung von 2009.
In seinem Jahresbericht 2010 führte Manfred Götz eine grosse Zahl an Projekten auf, die Dank der Zusammenarbeit mit Ortsvorsteher Udo Scheuermann, der Verwaltung , sowie der Sponsoren, zum überwiegenden Teil vollendet werden konnten. Der Verein hat sich mit seinen Aktivitäten von Edigheim auf Oppau und die Pfingstweide ausgedehnt. In der Pfingstweide wurden die beiden Tunnel unter der B9 in Richtung Edigheim gereinigt und gestrichen. Für deren Sauberhaltung wurden 3-jährige Partnerschaften mit der Stadt Ludwigshafen abgeschlossen.
Die Arbeiten an der Oppauer Parkmauer haben sich wegen des langen Winters etwas verzögert. Die Säulen des alten Eingangsportales befinden sich momentan bei Stefan Dreßler, Firma "Stein und Gestaltung" Edigheim, der in Zusammenarbeit mit dem Denkmalschutzamt die Restaurierung vornimmt. Nach alten Fotos wird dazu passend ein schmiedeeisernes Tor von der Firma Wolf in Oppau neu erstellt.
Bei der Neugestaltung des Edigheimer Marktplatzes war der Verein aktiv mit eingebunden. Grenzsteine vom Oppauer Heimatmuseum wurden aufgestellt, der Vereinsbaum wurde neu hergerichtet und lagerte in dieser Zeit etwa 9 Monate bei der Firma Mültin in Edigheim. Die Aussenfassade der Lessing-Turnhalle wurde mit Hilfe einer Frankenthaler Firma gereinigt.
Kassenwart Hans Mültin berichtete von den Schwierigkeiten mit der Kasse, sowie der Feststellung des korrekten Mitgliederbestandes nach deren Übernahme von seinem Vorgänger. Trotz der vielen verwirklichten Projekte hat sich der Kassenstand von etwa 60 € auf 1500 € verbessert. Für einen so kleinen und jungen Verein eine beachtliche Leistung.
Die Aussprache darüber erbrachte keine Probleme, die Jahresrechnung 2010 wurde genehmigt und der Vorstand entlastet.
Wünsche und Anträge lagen keine vor.
Unter Punkt Verschiedenes wurde der Vorschlag eines Mitgliedes vorgetragen, die Beschriftung der Kriegerdenkmäler zu ergänzen. Das Denkmal auf dem Friedhof wäre nur für 1870/71 und das Denkmal in der Oppauer-Strasse nur für 1914/18 aufgestellt. An die Gefallenen und Vermissten von 1939/45 würde nicht erinnert werden. Einwände kamen dazu von zwei Mitgliedern, dass der Förderverein lt. Satzung nicht dafür zuständig ist, die Namenslisten auf diesen Denkmälern zu ergänzen.